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Was ein Blogger im Internet verdienen sollte

gebloggt von Ronny | Kategorie: Internet | 3 Kommentare

Via dem basicthinking.de Blog bin ich auf das interessante Thema, was ein Blogger im Internet für seine geleistete Arbeit verdienen sollte, gestoßen. Robert hat einen sehr interessanten Artikel von Stefan Johne aufgegriffen, der die Frage in seinem Blog gestellt hatte, was ein Blogger als Nettogehalt verdienen sollte.

Zum Hintergrund ist zu sagen, dass Stefan an einem Business Case arbeitet, welches wohl den kommerziellen Betrieb diverser Weblogs als Ziel hat. Als Diskussionsbasis hatte er rund 1.000 Euro in den Raum gestellt. Und selbstverständlich hat sich relativ schnell eine interessante Diskussion entwickelt, wo ich es mir nun auch nicht selbst nehmen lasse meinen Senf dazu zu geben.

Der selbstaendig-im-netz.de Blog hat sich schon die Mühe gemacht, die ersten eingegangen Meinungen zu kategorisieren und zu bewerten. So gibt es tatsächlich die 2 Meinungsbilder.

  • 1000 Euro Netto ist viel zu wenig
  • 1000 Euro Netto ist eine angemessene und ausreichende Bezahlung

Die ersten Stimmen bezogen sich noch auf das Anstellungsverhältnis und die Arbeitsleistung, welche man für die 1000 Euro Netto erbringen muss. Stefan hat seine Informationen dann entsprechend nachgebessert und klargestellt, dass hier ein 40h Job also 8h pro Tag, 5 Tage die Woche gemeint ist. Das positive zuerst - Sozialversicherungen werden entsprechend gezahlt. Dementsprechend ist die insgesamte Belastung für den Arbeitgeber, wenn man alle Kosten kummuliert entsprechend höher.

Im Gegensatz zur allgemein entstandenen Diskussion möchte ich eigentlich garnicht so sehr auf das Gehalt eingehen. Nur ein Satz dazu - 1000 Euro Netto habe ich in meiner Zeit als BA-Student verdient und für dieses Entgelt hätte ich wahrscheinlich nicht mal angenfangen zu studieren.

Bleibt also die Frage, welche Ausbildung und Qualifikationen man im Gegenzug erwartet. Nachdem Stefan hier das Themengebiet Kunst benannt hat - gehe ich auch von gewissen Anforderungen diesbezüglich aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er den arbeitslosen Maler Heinz über Kunst schreiben lassen will?

selbstaendig-im-netz.de ist auch hier darauf eingegangen und hat die Probleme eines Blogs aber auch die möglichen Vergütungsmodelle und Voraussetzungen aufgeführt. Meine Meinung dazu ist recht eindeutig - ein schwaches Geschäftsmodell kann man eben nicht durch Dumping-Preise ausgleichen. Und das es im Blogumfeld durchaus recht schwer sein kann Brutto 2.000 Euro mit einem Blog zu verdienen ist auch allen Beteiligten klar.

Robert sieht das Thema noch etwas diplomatischer als ich und zieht ein paar Zahlen des statistischen Bundesamtes zu Rate. Klar hat er auch recht, das etwa 37% der deutschen Bevölkerung weniger als dieses Gehalt zum Leben haben. Andererseits wird sich diese Prozentzahl wohl nicht auf die Online-Branche übertragen lassen. Ich wage mal zu behaupten, dass die Summe der Arbeitnehmer im Bereich Online, die weniger als 1000 Euro Netto verdienen gegen Null tendiert.

Oder liege ich mit dieser Annahme falsch? Falls jemand Statistiken oder Ähnliches aufzeigen kann, die das Gegenteil belegen, wäre es nett diese in einem Kommentar zu hinterlassen, um die Grundlage der Diskussion um das Einkommen eines Bloggers weiter auszubauen.

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3 Kommentare zu Was ein Blogger im Internet verdienen sollte

  1. Stefanie J. schrieb am 9-12-2008 um 06:29:

    Bei dem was, die Geldverdien-Blogger mit ihren leicht umgewandelten copy&paste-Artikeln schreiben, sind 1.000 Euro vollkommen übertrieben. Da wird nicht sonderlich recherchiert, sondern lediglich umformuliert. Allein der ursprüngliche Artikel, ist schon überall in seiner Fangemeinde zu finden, damit jeder dieser kleinen Parasiten noch Linkbaits einsammeln kann.

    Das Internet ist verkommen zur Geldverdien-Maschinerie. Ein Traffic Blogger sollte bestenfalls überhaupt nichts verdienen, damit diese Seuche endlich aufhört. Von denen hat meist keiner was anzubieten, außer haufenweise Linksammlungen, die von einer Stelle an die andere Stelle verweisen, damit die Traffic-Blogger-Kollegen auch noch was davon haben.

    Wie mir persönlich bekannt, klickt dann jeder von den Traffic-Cash-Bloggern auch noch auf deren Adsense und andere Werbung, damit sich gegenseitig noch etwas Kohle in die Tasche gestopft werden kann.

    Eine schöne Internetblase, die bald verebben wird…

    Anmerkung: Kraftausdrücke wurden durch die Redaktion entfernt.

  2. Ronny schrieb am 9-12-2008 um 10:07:

    Interessante Meinung, aber wenn du diese schon vertreten möchtest, dann tu es doch bitte schön nicht auf die anonyme Art und Weise?

    Ganz ehrlich - die Nachfrage reguliert das Angebot - wo keine interessanten Artikel, da auch keine interessierten Leser. Und das Märchen von Klick-Netzwerken lassen wir auch lieber mal außen vor.

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