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Trojaner in Firefox-Add-on

gebloggt von Sören | Kategorie: Internet, Software | Kommentar abgeben

Wieder einmal möchte ich an dieser Stelle auf eine Gefahr bei der Internetnutzung aufmerksam machen. Viele von uns nutzen das Internet unter anderem, um ihr Konto zu verwalten oder Überweisungen zu tätigen. Aus diesem Grund ist der, nach eigenen Angaben, vom Antivirenhersteller BitDefender gefundene Windows-Trojaner, der sich in einem Firefox-Add-on versteckt und heimlich Login-Daten für Bankseiten mitlistet, besonders beunruhigend.

Nach Angaben von BitDefender wird der Trojaner aktiv wenn bestimmte Bank-Websites, die auf einer Liste angegeben sind, aufgerufen werden. Zu diesen Bankwebsites gehört beispielsweise die Website von PayPal. Deutsche Banken stehen hingegen nicht direkt auf der Liste. Jedoch Bankwebsites von deutschen Banken, deren URL nach dem Prinzip “banking.*.de”, wie beispielsweise banking.postbank.de, strukturiert sind, aktivieren den Trojaner ebenfalls.

Wie der Trojaner auf den PC gelangt ist bisher noch unklar. Entweder handelt es sich um ein Firefox-Add-on von Drittanbietern oder der Trojaner wird durch eine Sicherheitslücke von Windows auf den Computer geladen. Ist er jedoch vorhanden, gibt er sich als “Greasemonkey” aus, wobei es sich hierbei um ein eigentlich bekanntes und vertrauenswürdiges Add-on handelt.

Ich möchte mit diesem Beitrag alle einmal darauf aufmerksam machen, auch die Risiken des Onlinebankings zu sehen und auf Sicherheit am eigenen PC zu achten. Seit Beginn des Jahres prüft die Mozilla Foundation alle Add-ons auf Malware. Laut Angaben der Foundation können alle signierten Add-ons ohne Risiken genutzt werden. Von anderen sollte man im Zweifelsfall lieber die Finger lassen
Also immer schön auf den Ursprung von Software und die Sicherheit des eigenen Computers achten, damit die eigenen Login-Daten für das Onlinebanking nicht, wie bei dem als Firefox-Add-on getarnten Trojaner, auf einem Server in Russland landen.

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