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Das Web als Fluch und Segen beim Anfertigen von Diplomarbeiten

gebloggt von Ronny | Kategorie: Internet | Kommentar abgeben

Jeder der im Lauf des Studiums die ein oder andere wissenschaftliche Arbeit erfasst hat, kennt das Problem der Quellenrecherche. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern als das Internet noch nicht zur Grundausstattung eines jeden Haushalts gehört hat. Damals war Quellenrecherche vor allem gleichzusetzen mit dem Besuch einer Bibliothek. Dank dem Internet hat sich die Recherchearbeit grundlegend geändert. Bibliotheken haben zwar gerade an Universitäten und Hochschulen noch immer ihre Daseinsberechtigung, das Suchen nach geeigneten Quellen verlagert sich dank Google, Google Books und Amazon immer mehr in das Internet.

Ein heute auf n-tv.de veröffentlichter Artikel zeigt jedoch, dass dies für die Studenten auch einige Gefahren mit sich bringt. Denn auch die Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeiter sind im Umgang mit den neuen Medien zumeist geübt. Wer es sich einfach macht und ganze Inhalte kopiert, egal ob aus Printmedien oder Webseiten geht vermehrt das Risiko ein, erwischt zu werden.

So berichtet n-tv.de von einem Fall, bei dem einem Studenten durch den Abgleich von Textpassagen aus seiner Arbeit über das Internet, der Vorwurf des Abschreibens und somit Erstellen eines Plagiats nachgewiesen werden konnte. Ärgerlich für den Studenten, denn in Nordrhein-Westfalen gibt es einen strengen Strafenkatalog der das Anfertigen von Plagiaten unterbinden soll.

Merke: Alles was man selbst mittels Internet suchen und finden kann, steht auch den Lehrstühlen an den Universitäten zur Verfügung. Und mittlerweile gibt es eine Vielzahl technischer Möglichkeiten um Texte automatisiert abzugleichen.

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